Freitag, 29. März 2013

Autonomous Light Controller

Lange ist es her seitdem ich hier über etwas geschrieben habe. Die Zeit zum bloggen war leider einfach nicht verfügbar. Dafür aber für ein sehr spezielles Projekt. Sehr sehr viele Arbeitsstunden, neue Ideen, Technologien und auch finanzielle Mittel sind in dieses eingeflossen, Und es ging einen riesige Schritte nach vorne damit.

Vor langer langer Zeit habe ich bereits über ein Vorgänger-Projekt gebloggt bei dem Fnordlichter über den VLC-Player als dynamische Hintergrundbeleuchtung eines Bildschirms verwendet werden können.

Dieses Projekt hat mir seitdem keine Ruhe mehr gelassen. Ich musste dieses einfach, trotz aller Kosten und Mühen, weiter perfektionieren.

Bei der ersten  Version und auch an den vielen "Ambilight"-Clones, die in verschiedensten Internet-Shops zu erwerben sind, stört mich vorallem eines: Es wird immer ein PC benötigt der die Rechenarbeit durchführt. Es gibt auch Ausnahmen, aber diese Projekt sind dann entweder seit vielen Jahren stillgelegt, seit langer Zeit unvollständig oder entsprechen einfach nicht meiner eigenen Vorstellung eines solchen Systems.


Nach der Devise, was es nicht gibt baue ich mir selbst, kann ich nun endlich die ersten (meiner Meinung nach) wirklich gelungenen Videos meines "Autonomous Light Controllers" in Aktion vorstellen. 




Technische Daten:
  • 12 Volt Spannungsversorgung
  • max. 20 Watt Leistungsaufnahme
  • 120 RGB-LEDs (keine Lücken auf dem Bildschirmhintergrund, bei einem 32" TV)
  • Bildschirmgröße und Anzahl der LEDs sind frei zu konfigurieren
  • Eingänge: Composite (Cinch), S-Video, RGB, YPbPr und SCART
  • HDMI-Fähig mit entsprechendem HDMI-Splitter und Signal-Wandler
  • USB2.0 und Bluetooth 2.0, zur Anpassung der Konfigurationseinstellungen per PC oder Android App
  • 80 Farbkanäle (die Anzahl der möglichen Farben die um den Bildschirm-Rand herum dargestellt werden können)
  • Videoanalyse in Realtime (jedes empfangene Bild wird analysiert bei voller Framerate und ohne zeitlichen Versatz wiedergegeben)

Montag, 20. August 2012

CTHNCopter - FlightControl (alpha2)

Heute möchte ich kurz die erste Alpha-Version der Software präsentieren, welche den CTHNCopter konfigurieren, steuern und später auch Firmware-Updates durchführen kann. Die Software ist entstanden, da die Firmware bei einem Stand angelangt ist, bei dem die implementierten Features komfortabel getestet werden müssen. Die bisher entstandenen Perl- und Shellscripte waren für diesen Arbeitsschritt schlicht nicht komfortabel genug. Das folgende Video zeigt die Anwendung in Aktion.
Im Verlauf des Videos sind folgende Aktionen zu sehen:
  • Verbindungsaufbau per Bluetooth
  • Parametrisierung sowie Kalibrierung des Hexacopters
  • Anzeige von Bewegungen sowie deren zeitlicher verlauf
  • Anzeige der Ergebnisse des PID-Reglers
  • Konfiguration und Visualisierung der Eingabewerte eines 4-Achsen JoyPads
  • Visualisierung der PWM-Signale für die Motoren

Die Software wurde in CPP mit QTCreator (unter Versendung des Qt SDK sowie der SDL Library) unter Windows implementiert. Zudem ist diese auch komplett unter Linux lauffähig.

Das CTHNCpter - Projekt ist auf GitHub verfügbar.

Freitag, 10. August 2012

CTHNCopter - Hardware des ersten Prototyp vollständig...

Auch heute möchte ich die neuesten Entwicklungen am Hexacopter nicht unnötig zurück halten. Die restliche Hardware wurde nun vollständig aufgebaut und die ersten Testläufe, mit den Motoren am HexaCopter befestigt, wurden durchgeführt. Flugfähig ist er momentan noch nicht.
Da er mir jedoch beim ersten einschalten der Motoren bereits (ca. 2 Meter) quer über den Schreibtisch geflogen ist, bin ich zuversichtlich das er sich in naher Zukunft sauber in die Luft erheben wird.

Die Ausleger der Motoren bestehen aus CFK-Rohren mit 5mm Durchmesser. Die Verwindung zwischen Motorhalter, dem CFK-Rohr und der Platine wurde geklebt. Da die CFK-Rohre jedoch leitend sind musste hier entsprechend darauf geachtet werden, dass keine Verbindung zwischen den beiden Anschlüssen der Mototen entsteht.

Das Video zeigt lediglich die Motoren in Aktion, bei einer Versorgungsspannung von 5V (1A maximal).